Amerikas Südwesten

Posted: 27. Januar 2019

*Werbung, da Verlinkung*

auf den Spuren von Indianer Jones und dem letzten Kreuzzug…

9 Tage Hawaii lagen hinter uns und jetzt ging es in den Flieger Richtung Phoenix. Wer jetzt nicht weiß, warum wir vorher auf Hawaii waren und wie wir uns dort fortbewegt haben -> https://globusfootsteps.de/hawaii/

Im Vorfeld haben wir die Südwest Route geplant, unseren Mietwagen und die Hotels gebucht.

Als wir im Oktober 2014 durch Kalifornien gereist sind, passte der Monument Valley und der Grand Canyon nicht mehr in die Reiseroute. Deswegen beschlossen wir dieses nachzuholen.

Es ging also von Honolulu nach Phoenix, die Flugdauer betrug tatsächlich noch 6. Stunden und wurde von American Airlines durchgeführt. Der Flugpreis lag bei 205€ p.P. und war kein sogenanntes ‚Schnäppchen‘, allerdings für einen Inlandsflug bei der Flugdauer angemessen.

Wir hatten 8 Tage Zeit und mal wieder einen straffen Zeitplan.

Phoenix -> Oljato Monument Valley

Monument Valley -> Page

Page -> Williams

Williams -> Las Vegas

Las Vegas -> Los Angeles

Es lagen zahlreiche Kilometer vor uns, durch die Wüste Arizonas bis nach Utah und zurück nach Kalifornien.

Wir buchten unseren Mietwagen bei https://www.check24.de/mietwagen, dabei entschieden wir uns wieder für einen SUV von Chervolet, denn unsere Reisegruppe bestand aus 4 Erwachsenen und 3 Kinder. Der Mietpreis hierfür lag bei 450€ für 8 Tage.

Da wir schon in Honolulu mit Marcos Kreditkarte Probleme hatten und unseren Mietwagen nicht bekommen haben, konnte ich den ganzen Flug über nicht schlafen (Nachtflug) und grübelte, was wir vor Ort ohne Mietwagen machen sollten und wie wir dann überhaupt nach L.A. kommen. Wir waren alle sichtlich nervös, als wir zum Schalter von Alamo gingen und zack: Mietwagen erhalten.

Nochmal Glück gehabt, wir packten alle Koffer ein und los ging es Richtung Monument Valley.

Da es keine große Hotelauswahl direkt am Monument Valley gibt, fiel die Wahl ganz schnell auf das The View Hotel http://monumentvalleyview.com/. Der Zimmerpreis lag bei 180€ p. Zimmer p. Nacht inkl. Frühstück. Bitte beachtet, dass dieses Hotel sehr schnell ausgebucht ist und es frühzeitig reserviert werden sollte. Wieso ihr euch trotz des hohen Preises für dieses Hotel entscheiden solltet, zeige ich euch gleich.

Die Landschaft änderte sich stetig, in Phoenix war noch alles ziemlich grün und überall standen Kakteen, dann wurde alles sehr trocken und kahl.

Das Gestein der Berge färbte sich rot, umso näher wir dem Monument Valley kamen.

Es gab keine großen Städte auf dem Weg entlang des Higway, nur noch Indianer Reservate, denn wir befanden uns im Navajo Territorium. Die Reservate bestanden größtenteils aus Wohnwagensiedlungen, ein ziemlich erschreckendes Bild. Wenn man sich allerdings mit der Geschichte der Indianer beschäftigt, weiß man wie schwierig die Lage der Ureinwohner in den USA ist.

Nach 6 Stunden waren wir da und sahen die Felsenformation des Monument Valleys.

Mein Papa und ich auf den Spuren von Indianer Jones.

Wer meinen Reiseblog schon länger verfolgt, weiß das ich großer Indianer Jones Fan bin.

Bevor man auf den Parkplatz vom Hotel kommt, muss man eine Reservat Gebühr pro Auto ($20 Stand: 2016) zahlen, die im Hotelpreis nicht inklusive ist.

Die Zimmer waren mit 2 Queen-Size Betten und einem Balkon ausgestattet. Der Blick vom Balkon war atemberaubend.

Hier verbrachten wir nur eine Nacht, so dass wir direkt auf das Hotelgelände gingen, um die Gegend zu erkunden.

Die steinige Wüste ähnelte einer Mondlandschaft, die Schönheit ist nicht in Worte zu fassen.

Da wir noch nicht gegessen hatten, machten wir uns auf dem Weg in ein Navajo Restaurant. Das View Hotel besitzt auch ein Restaurant, was wir allerdings nur für das Frühstück nutzten. Wir entschieden uns für das Goulding’s Stagecoach Dining Room. https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g57072-d501291-Reviews-Goulding_s_Stagecoach_Dining_Room-Monument_Valley_Utah.html

Dieses Restaurant bietet einem, einen tollen Ausblick auf den Monument Valley. Wir bestellten Spare Ribs, Steak, Folienkartoffeln und Navajo Tacos. Das Essen war sehr lecker, das Personal freundlich und das Geschirr mit indianischen Motiven bedruckt. Alkohol wird in dieser Gegend nicht ausgeschenkt, außer man bringt sich sein Bier oder Wein selbst mit und genießt es auf dem Balkon.

Den Abend verbrachten wir auf dem Balkon und genossen die Aussicht. Meine Eltern nutzen die Gelegenheit noch, um sich vor der Tür eine Zigarette zu rauchen, da endeckten sie einen Kojoten. Eine außergewöhnliche Erfahrung. Es wurde still, nur noch der Wind zog umher und wehte die Heuballen von links nach rechts.

Am nächsten Morgen stellte ich mir den Wecker, um den Sonnenaufgang zu beobachten. Die Sonne zog auf und alles erstrahlte in roter Farbe.

Nach dem Frühstück verbrachten wir noch etwas Zeit am Monument Valley, bis wir mittags nach Page weiterfuhren.

Ich buchte 2 Übernachtungen im Holiday Inn Express https://www.booking.com/hotel/us/holiday-inn-express-hotels-page.de.html

2 Übernachten // 2 DZ: 521€

Page liegt in Arizona und ist bekannt für den Antelope Canyon. Dieser besteht aus dem Upper Antelope Canyon und dem Lower Antelope Canyon. Der Canyon verläuft parallel zu den Rocky Mountains und gehört zu den Top Sehenswürdigkeiten in dieser Area.

Die meiste Zeit über sind die Canyons trocken und zugänglich. Allerdings kann man diese nur mit einem ausgebildeten Guide buchen, denn aufgrund plötzlicher Regenfälle kann diese Schlucht zur Lebensgefahr werden.

Ein weiteres Highlight ist der Horseshoe Band, es ist ein hufeneisenförmiger Määnder des Colorado Rivers. Die Aussichtsplattform hierfür ist über ein 1km langen Fußweg erreichbar und der Parkplatz liegt direkt am Highway 89. Der Eintritt hierfür war kostenlos (Stand2016). Der Zugang zum Aussichtspunkt verfügte damals über keine Absperrung. Deswegen war hier Vorsicht geboten, gerade mit den Kindern. Mitterweile wird über eine Absperrung diskutiert.

Da der Weg von Monument Valley bis nach Page nur 2 Stunden dauerte, haben wir den Horseshoe Band direkt in Anschluss besucht.

Von dort aus ging es für uns zum Glen Canyon Dam am Lake Powell.

Mittags fuhren wir zu Big John’s Texas BBQ, dieses Lokal liegt an der Straße an einer alten Tankstelle. Draußen steht ein großer Smoker, wo Fleisch geräuchert wird. Es gab Pulled Pork Burger mit Coleslaw (Krautsalat) und Pommes. Meine Eltern entschieden sich wieder für Spare Ribs und waren absolut begeistert. Eine absolute Empfehlung, denn auch wir sind durch eine Empfehlung auf das Restaurant aufmerksam geworden. https://www.tripadvisor.de/Restaurant_Review-g60834-d2309179-Reviews-Big_John_s_Texas_BBQ-Page_Arizona.html

Am nächsten Tag ging es endlich zum Antelope Canyon. Auf diesen habe ich mich ganz besonders gefreut, denn die zahlreichen Bilder, die ich vorher im Internet entdeckt habe, faszinerten mich. Die Tour buchte ich einen Tag vorher und zwar online, bei Kens Tour http://lowerantelope.com/. Wir zahlten $40p. Erw. und $20p. Kind, Lia zahlte nichts, denn an diesem Tag war sie 7 Jahre alt. Ich muss gestehen, dass wir ab und zu mal tricksen mit den Alter der Kinder, um etwas zu sparen.

Um auf der Gelände des Antelope Canyons zu kommen, muss auch diesmal eine Reservatsgebühr enrichtet werden. Danach parkten wir das Auto und warteten auf unseren Guide.

Zunächst läuft man ein kurzes Stück Richtung Canyon. Von oben ist nicht sichtbar, was sich unter uns für eine Schönheit versteckt.

Über eine steile Treppe geht es nach unten.

Für Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer absolut nicht geeignet. Für ältere Kinder, ist diese Schlucht ein absolutes Abenteuer. Das Farbspiel des Gesteins im Licht wirkt unwirklich und sehr beeindruckend. Man läuft in einer Gruppe durch die Schlucht, hat aber genügend Zeit um Fotos zu schießen.

Wir setzten uns etwas ab von der Gruppe, um in Ruhe fotografieren zu können, obwohl auch hinter uns die nächste Gruppe schon in den Startlöchern stand. Der Guide erzählte uns etwas für den Antelope Canyon und zeigte uns besondere Felsformationen.

Nach 45 Minuten ging es über eine Treppe wieder nach oben. Diese Tour ist für groß und klein ein besonderes Erlebnis.

Es gibt auch Fototouren durch den Antelope Canyon, erkundigt euch am besten im Vorfeld, welche für euch in Frage kommt.

Am nächsten Tag ging es sehr früh los, Richtung Grand Canyon Nationalpark.

Unser Hotel befand sich südlich vom Grand Canyon NP in Williams, so dass wir den ganzen Tag am Canyon verbringen konnten. Wir entschieden uns gegen den Skywalk, der sich außerhalb des Nationalparks befindet. Denn dieser ist sehr teuer und man darf auf der Plattform keine eigenen Fotos machen. Wir wollten unsere Route selbst wählen und nicht nur die Nebenader des Grand Canyons besuchen. Deswegen fiel die Wahl auf den South Rim.

Nähere Infos zum Grand Canyon Nationalpark:

https://www.nps.gov/grca/index.htm

Der Eintritt kostete $30 pro Auto, diese zahlten wir mit der Kreditkarte, was so ziemlich alles vor Ort, außer die Reservatsgebühren, die haben wir immer bar gezahlt.

Der Grand Canyon Nationalpark ist riesig, man kann verschiedene Wanderung, Fotostops und Ausflüge machen. Er gehört seit 1979 zum UNESCO-Weltnaturerbes und ist 450km lang, zwischen 6 und 30km breit und bis zu 1800m tief.

Unsere erste Anlaufstelle war Grand Canyon Village, dort parkten wir unser Auto und nutzen den Shuttle Bus um die Höhepunkte des Canyons zu besuchen. Es gibt verschiedene Routen um den Grand Canyon zu betrachten, wir nutzten die Hermit Red Route.

https://www.nps.gov/grca/planyourvisit/hermit-red-route.htm

Der Bus hält an verschiedenen Stationen an und man kann in Ruhe die Aussicht auf den Canyon und den Colorado River genießen.

Allerdings nutzen wir den Bus nur bis Hermit Rest, den Rückweg nutzen wir für einen Spaziergang, der etwas länger dauerte, als wir dachten. Aber so haben wir einiges in kurzer Zeit sehen können.

Der Südwesten von Amerika hat einiges zu bieten, so dass man locker 3 Wochen hier verbringen könnte, allerdings geben die Herbstferien nicht soviel her.

Am späten Nachmittag ging es ins Days Inn Williams Hotel https://www.expedia.de/Grand-Canyon-Hotels-Days-Inn-By-Wyndham-Williams., was ich über expedia buchte, was unmittelbar an der Route 66 lag.

1 Übernachtung // 2 DZ: 161,00€

Marco und mein Papa hatten sich auf diese Strecke sehr gefreut, denn es war von beiden ein kleiner Lebenstraum, diese entlang zu fahren.

Williams ist eine kleine Stadt, die ihren Charme nicht verloren hat.

Wir schlenderten durch die Stadt und fanden noch ein kleines Diner, wo wir wieder Rippchen und Pulled Pork aßen. Die Spezialität dieser Region.

Morgens ging es für uns über die alte Route 66 nach Las Vegas, vorbei an Seligman und Kingman.

In beiden Städten solltet ihr einen kleinen Stop einlegen, denn diese sind absolut sehenswert. Es ist eine Mischung aus Kitsch, Historie und jeder Menge Fotomotive.

Unser letzter Stop war Las Vegas, bevor der Flieger aus Los Angeles nach Deutschland ging.

Hier verbrachten wir noch 2 Nächte. Las Vegas kannten wir schon von unserem letzten Trip. Mein Neffe war jedoch das erste Mal an der Westküste, somit wollten wir ihm Las Vegas nicht vorenthalten.

Diesmal buchte ich über https://www.expedia.de das Cosmopolitan of Vegas https://www.cosmopolitanlasvegas.com/. Es ist ein wirklich stylisches Hotel, allerdings für Familien wie uns nicht so geeignet. Es war viel zu glamourös für unsere Verhältnisse. Überall hüpften junge Amerikanerin in die Zelte am Pool von älteren Geschäftsmännern. Für junge Menschen, die Bock auf Party haben, ist dieses Hotel ein Volltreffer. Fette Beats, Cocktails am Pool und die Lage sind jeden Cent wert.

2 Übernachtungen // 2 DZ: 789,49€

Hier konnten wir vom Bett direkt auf die Fontänen vom Bellagio blicken, was alles andere in den Schatten stellte.

Wir schlenderten wir über den Strip, besuchten die Outlet Mall im Norden von Las Vegas und Marcio und Alessandro fuhren mit der Achterbahn im New York New York Hotel.

Dann ging es auch schon nach Los Angeles, um in den Flieger zu steigen, voll beladen mit Eindrücken aus Hawaii und Amerika.

Eigentlich viel zu viel für 17 Tage, aber die Kombination war es wert und ich bin froh, dass meine Familie verrückt genug ist um solche Touren mitzumachen.

In Los Angeles hielten wir nochmal am Venice Beach, fuhren über den Sunset Boulevard und hielten am Chinese Theatre.

L.A. im Schnelldurchlauf…

2014 verbrachen wir schonmal 7 Tage am Venice Beach, allerdings wollten wir Alessandro noch ein paar HotSpots zeigen. Leider kamen wir nicht mehr zum Hollywood Sign, denn der Weg dorthin war versperrt, anders als im Oktober 2014.

Die Zeit war gekommen um nach Hause zu fliegen, unsere Gedanken zu sortieren und die Eindrücke zu verarbeiten. Als Mutter von 2 schulpflichtigen Kindern, tue ich mich immer sehr schwer damit, dass man auf die Ferien angewiesen ist und nur eine beschränkte Zeit zur Verfügung hat. Marco und ich sind auch voll berufstätig und mehr als 3 Wochen Urlaub am Stück sind sowieso nicht drin.

Vielleicht klappt es 2020 oder 2021, 4 Wochen Urlaub am Stück zu bekommen und entweder Südamerika oder Afrika zu bereisen. Aber das steht noch in den Sternen, denn meine Freundin sagt immer über mich: „Bei deinen Reiseplänen bekommt man immer ein Schleudertrauma.“ 🙂

 

 

 

2 Comments

  • Chrissy 28. Januar 2019 at 15:42

    Liebe Kata, die Eindrücke dieser Reise sind einfach traumhaft. Aus diesem Grund werden wir unsere bereits geplante Route nun noch einmal abändern. Monument Valley müssen wir einfach mitnehmen. Ich freue mich schon wie wild auf unsere Reise. Danke für diesen tollen Reiseblog.

    Reply
    • Globusfootsteps 22. Februar 2019 at 20:48

      Das freut mich :), bald geht es schon los …

      Reply

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