Roadtrip Europa planen – Route, Kosten und Packliste

Posted: 29. September 2019

2019 sollte eine PREMIERE werden, denn wir entscheiden uns eine komplette andere Form der Urlaubsreise einzuschlagen.

Team Furiano unterwegs auf den Strassen Europas im VW California. Welch ein Abenteuer!

Tatsächlich inspirierten uns Freunde dazu, die ein Jahr vorher eine Bulli Tour nach Portugal während ihrer Elternzeit machten.

Da unser Budget für den Sommer etwas eingeschränkt war, durch diverse andere Reisen, Hochzeiten, JGA’s, erschien mir so eine Bulli Tour als sehr gute Alternative.

Allerdings waren wir alle absolut ahnungslos, welche Kosten auf uns zukommen würden. Unser Denken war in dieser Richtung ziemlich einfach gestrikt: Campingurlaub = Urlaubsschnäppchen.

Ob sich diese Gedanken nach 3 Wochen bestätigen würde, werde ich später noch mal aufgreifen.

So eine Art Urlaubsplanung hatte ich selbst noch nie gemacht und musste mich erstmal durch viele Blogs lesen, um überhaupt zu wissen, wo ich anfangen muss.

Wir hatten 3 Wochen im August zur Verfügung und es sollte definitiv nach Portugal gehen. Doch um eine Route zu planen, mussten wir erstmal einen VW Bulli mieten.

Im November 2018 bin ich durch Zufall auf die Internetseite von https://roadsurfer.com/de/ gestoßen.

Da wir diese Reise unserem Neffen zum 18. Geburtstag schenken wollten, mussten wir einen Bulli suchen, der für 5 Personen ausgerichtet war. Es stand nur ein Bulli zur Auswahl und zwar der VW California ‚Beach Hostel Deluxe‘ https://roadsurfer.com/de/vw-t6-california-beach-mieten/

Dieser Van verfügte über keine Küchenzeile, dafür hatte dieser 5 Schlafplätze und zwar ließ sich die 3-er Rückbank zu einem breiten Bett ausklappen, weitere 2 Schlafplätze befanden sich oben im Aufstelldach.

 

Allerdings hatten wir noch ein Zelt an Board, falls der Platz doch nicht reichen würde, inklusive Bahia Isomatten. (absolute Kaumempfehlung!)

Es stellte sich aber herraus, dass im Zelt nur unsere Gepäcktasche verstaut wurde, denn der Platz war völlig ausreichend, auch wenn man es sich nicht vorstellen mag. 

Im Lieferumfang von roadsurfers gab es eine mobile Kühlbox, einiges an Camper Equipment und eine ausfahrbare Markise.

Es stehen 11 Abholorte innerhalb Deutschlands zur Verfügung. Wir entschieden uns für Dormagen, da es von uns keine 100km entfernt liegt.

Kostenaufstellung:

Mietpreis für 23 Tage: 2907€

  • inkl. 1 weiteren Campingtisch (allerdings fehlte eine Tischplatte, bitte vorher prüfen)
  • 2 weitere Campingstühle
  • Mietpreispauschale
  • mobile Campingtoilette
  • Dachträger
  • Complete Sorglos-Paket

abzgl. Rabatt für die lange Mietdauer 113,40€

und wir hatten noch einen Rabattcode von 10% 226,80€

… somit belief sich der Gesamtpreis auf 2566,80€

Der VW California ist mit einem Wohnmobil nicht vergleichbar, doch wir wollten gezielt einen Van, damit wir auch in die Stadt fleixibel unterwegs sein konnten. Um unseren Stauraum zu vergrößern, kauften wir uns eine Dachtasche, die an den Dachgepäckträgern befestigt wird.

 

Jetzt ging es darum welche Strecke wir für die Fahrt nach Portugal einschlagen wollten, da gab es leider einige Unstimmigkeiten zwischen Marco und mir, denn ich wollte gerne einen kleinen Umweg durch die Schweiz machen, um ihnen die wunderschöne Landschaft zu zeigen.

Am Ende konnte ich Marco überzeugen und die Routeplanung war abgeschlossen.

Von Bochum (NRW) ging es durch die Schweiz, Frankreich und Spanien in Richtung Portugal.

Eigentlich wollten wir keine festen Stopps einplanen und einfach dort halten, wo es uns gefiel. Jedoch war dies im August eine otopische Vorstellung, denn fast ganz Europa hatte Ferien und als ich die ersten 2 Campingplätze anschrieb und als Antwort: ausgebucht zurück kam wusste ich, wir müssen ein paar Stellplätze im Vorraus reservieren.

Ich machte mich also erstmal an den Schreibtisch um unsere Route etwas genauer zu planen, wir hatten 22 Tage zur freien Verfügung, wollten aber auch nicht jeden Tag woanders verbringen, um auch etwas enspannen zu können.

Unser erstes Ziel war der Campingplatz TSC Bönigen https://www.tcs.ch/de/. Dieser Campingplatz befand sich direkt am Brienzer See in Interlaken. Diser Ort verzaubert mich schon im September 2018, als ich einige Aktivtage in der Schweiz verbrachte. https://globusfootsteps.de/akon-aktivtage/

Wir buchten einen Stellplatz für 2 Übernachtungen, die Kosten beliefen sich auf 191 CHF (171€), Schweizer Verhältnisse halt, aber die Kulisse ist unbezahlbar.

Der erste Schritt war getan, allerdings buchten wir noch 2 weitere Stellplätze.

In Spanien verbrachten wir 3 Nächte im https://www.yellohvillage.de/camping/gavina, in der Nähe von Barcelona.

Der Stellplatz befand sich in der ersten Reihe, direkt am Meer, Gesamtpreis: 330€.

Warum wir diesen jedoch nicht nutzen konnten, erfahrt ihr im Blogeintrag Europa Bulli Tour Teil 2 Spanien (folgt)!

Unser letzter Stellplatz befand sich in Lagos an der Algarve, hier blieben wir die längste Zeit des gesamten Trips und zwar für 7 Übernachtungen, https://www.yellohvillage.de/camping/algarve_turiscampo, der Gesamtpreis hierfür belief sich auf 569€.

Zum Abschluss unserer Reise schliefen wir noch 2 Nächte im Selina Lisboa https://www.selina.com/portugal/secret-garden-lisbon/, da entschieden wir uns bewusst für ein Hostel, um den Kindern den Lifestyle so einer Unterkunftsart näher zu bringen, auschlaggebend war natürlich hier der Preis und der Pool. Der Preis lag p.P. 57€, allerdings mussten wir das komplette 6-er Zimmer mieten, aufgrund Lia’s Alter, dass war mir vorher nicht bewusst.

Den Rest der Zeit nutzen wir die Park4night App https://park4night.com/, um uns kostenlose Stellplätze innerhalb der Route rauszusuchen. Die App war ziemlich genial, so schliefen wir direkt am Meer in Malaga, im Wald in der Nähe von Gibraltar oder an den Klippen von Monte Clerigo in Portugal.

 

 

Da wir noch keine Campingausrüstung hatten, außer dem Küchen Equiqment ,was uns roadsurfers zur Verfügung stellte, schaute ich bei Pinterest mal durch, ob es eine Campingpackliste für Anfänger gab.

Natürlich wurde ich fündig und wir entschieden uns noch ein paar Sachen dazu zu kaufen. Da wir keine Küchenzeile besaßen, besorgten wir uns noch ein Pavillion, was wir vor dem Bulli aufbauten, um zu kochen und gegen Sonne und Regen geschützt zu sein.

 

Hier kommt unsere Top 5, die für uns unverzichtbar wurde:

1. Campergrill von Campingaz (alternative herausgesucht, da unserer derzeit nicht verfügbar ist)

2. faltbarer Wasserkanister

3. Campinglampe

4. Packwürfel

5. Wäscheleine

Leider kommt man bei so einer Tour nicht komplett um die Mautgebühren herum, außer man plant sehr viel Zeit mehr ein. Damit ihr ungefähr wisst wir an Maut ausgegeben haben, wollte ich euch eine kleine Übersicht darstellen.

Vignette Schweiz: 39€

Maut insgesamt für 7200km Strecke : ca. 300€

Bochum-Interlaken-Tarragona-Malaga-Gibraltar-Sevilla-Lagos-Lisboa-SanSebastian-Amsterdam

Beachtet bitte das die Benzinpreise (unser VW Bulli war ein Diesel) in Europa sehr unterschiedlich sind, deshalb bitte vorher erkundigen!

Unsere letzte Station war Amsterdam, da Lia und ich noch Karten für das Ariana Grande Konzert hatten, ihr Highlight der Reise.

Tatsächlich war die 3 wöchige Reise nicht viel günstiger als eine Fernreise, aber die Erlebnisse und die Erfahrungen, die wir gemeinsam gemacht haben, waren wirklich unbezahlbar und absolut wertvoll.

Camping wird im Moment ziemlich gehypt und obwohl wir auch einige nicht so schöne Erlebnisse während unserer Tour gemacht haben, ist dieses Gefühl von Freiheit immer wieder da gewesen.

Einfach los fahren und treiben lassen, jedoch in den Sommerferien nicht so spontan wie gewollt, aber alles ist machbar.

Was wir tatsächlich alles erlebt haben — >>> coming soon…

Unsere nächste Bulli Tour ist bereits in Planung, doch mehr verrate ich noch nicht.

 

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