Kuala Lumpur

Posted: 3. März 2019

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Kuala Lumpur, unterwegs im Herzen von Malaysia

(August 2013)

Von Singapur ging es Richtung Kuala Lumpur für weitere 4 Nächte. Wir flogen mit Air Asia und landeten am Flughafen Sultan Abdul Aziz Shah. Dieser ist 18km von der Stadt entfernt und wir meistens von den LowCost Airlines genutzt.

Da wir uns in Singapur für das Marina Bay Sands entschieden hatten, musste diesmal bei dem Hotel ein wenig gespart werden. Wir haben diesbezüglich keine großen Ansprüche an die Hotels, wichtig ist uns jedoch die Sauberkeit des Badezimmers und der Betten. Wir entschieden uns für das Crossroads Hotel, was ich über https://www.booking.com buchte. https://www.booking.com/hotel/my/crossroads.de. Für 4 Übernachtungen zahlten wir ingesamt 140€. Mittlerweile gibt es wohl eine Dachterasse mit Blick auf die Petrona Towers.

Kuala Lumpur, auch „KL“ genannt, gehört kulturell als Mittelpunkt der größten Metropolregion Malaysias an. Wie bereits in Singapur, sind auch hier vielerei Kulturen und Religionen vertreten. Der Islam erhebt jedoch den größten Anteil, dicht gefolgt vom Buddhismus.

Währung: 1€: 4,63 Malaysiche Ringgit (MYR)

Da es unsere erste Asien Reise war und wir in Singapur gut angekommen sind, war Kuala Lumpur ein kleiner Kulturschock. Es ist mit Singapur nicht vergleichbar, die Sauberkeit der Straßen, der Müll, die Außenwirkung der Stadt. Vom Flughafen zum Hotel suchten wir erstmal nach einem Taxistand. Es war nicht ganz einfach, denn ich hatte schon im Internet gelesen, dass Touristen hier ziemlich abgezockt werden. Wir hatten damit noch keine Erfahrung und deswegen fragte Marco einige Taxifahrer nach dem Preis. Für eine Fahrtstrecke von 18km wollte der Taxifahrer umgerechnet 10€, was wir natrülich direkt zusagten. Doch auf der Rückfahrt zum Flughafen merkten wir, dass wir tatsächlich zuviel bezahlt hatten. Aber man muss seine Erfahrung machen und sich in dieser neuen Welt erstmal zurecht finden.

Unsere Hotel lag knapp 2km von den Petrona Towers entfernt. Ich buchte ein Zimmer mit Blick auf die Towers, denn abends sehen diese unglaublich toll aus. Leider hatten wir erst ein anderes Zimmer erhalten, daraufhin ging ich zur Rezeption und reklamierte es. Anschliessend zogen wir nochmal um. Die Zimmer waren sauber und freundlich eingerichtet. Da es schon ziemlich spät geworden ist, wollten wir nur schnell zum Supermarkt und den Kindern und uns was zu Essen besorgen. Der Supermarkt war direkt um die Ecke und wir stöberten, da wir viele Sachen nicht kannten. Leider bekam ich unerwartet schlimme Bauchkrämpfe und musste sofort zurück ins Zimmer. Ich verbrachte mehr als 1 Stunde auf der Toilette, bevor mein Magen sich beruhigte. Das Thema Durchfall ist in manchen Ländern ein Problem, allerdings bin ich besonders empfindlich, obwohl ich es nicht lassen kann, immer und immer wieder an Street Food Ständen zu essen. Marco und die Kinder haben da weniger Probleme. Zähne putzen sollte man wie auch schon in Ägypten am besten mit Wasser aus einer Flasche, als aus dem Kran. Wenn ihr euch an gewisse Regeln haltet, kann euch eigentlich nicht viel passieren, außer ab und zu Bauchschmerzen zu bekommen. Aber dann lieber ich, als die Kinder.

Am nächsten Morgen zogen wir los, Richtung Haltestelle Chow Kit, denn wir wollten uns eins der größten Einkaufzentren der Welt anschauen. Das Berjaya Times Square Einkaufszentrum ist eine Megamall, mit über 100 Geschäften und 65 Restaurants https://berjayatimessquarekl.com.

Außerdem beherbergt es Asiens größten Indoor Vergnügunspark, sowie Malaysias erstes IMAX Kino. Hier entdeckten wir unsere Liebe für die Toast Box, eine kleine Restaurantkette, mit dem besten Kaffe der Welt. Nach dem Frühstück schlenderten wir durch die Mall.

Mittags ging es zum Stadtteil Jalan Petaling. Es gehört zum Zentrum des ehemaligen chinesischen Geschäftsviertels. Auf der Petaling Street kann man von Edelsteinen bis hinzu Spielsachen und Klamotten alles kaufen. Für Marco ein reines Paradies.

Anschließend ging es zu den Petrona Towers, die ich durch den Film „Verlockende Falle“ kannte. Diese sind 452 Meter hoch und haben im 42. Stockwerk eine Skybridge, die beide Türme verbindet.

Hier blieben wir bis zum frühen Abend, denn dann erleuchten die Petronas im Lichtglanz.

Mehr Infos unter: https://www.petronastwintowers.com

Nachdem wir ausgeschlafen haben, führte uns der Weg zur nächsten Mall (Bukit Bintang) und zur nächsten Toast Box.

Hier stärkten wir uns, da wir einen kleinen Fußweg zum Menara Fernsehturm vor uns hatten.

Die Aussicht aus 421 Meter ist einfach der Wahnsinn. Der Preis lag bei 9€ p.P., Lia zahlte nichts, da wir beim Alter wieder etwas schummelten.

Mehr Infos unter: https://www.menarakl.com

Von oben entdeckte ich die Aussichtsplattform, von der ich mehrmals im Vorfeld gelesen hatte. Die Heli Lounge Bar, eine Helikopter Landebahn, die abends als Bar genutzt wird. Der Eintritt ist wohl kostenlos, man muss sich nur ein Getränk bestellen. Doch es gibt keine große Absperrung und ich denke für kleinere Kinder nicht so geeignet, ansonsten nichts wie hin!

Die liebe Julia von globusliebe hat über die Bar einen ausführlichen Artikel verfasst. https://globusliebe.com/geilste-rooftop-bar-der-welt/

Wir nutzen oft die Bahn, waren aber auch viel zu Fuß unterwegs, Lia (damals 5 Jahre) hatte damals noch einen kleinen Buggy für die längere Fußwege. Direkt neben dem Hotel war ein kleiner Markt, über den wir schlenderten. Es fing ganz harmlos mit Gemüse an und so tiefer wir hineinliefen riechte es ziemlich streng. Überall hing Fleisch an Haken, tote Tiere soweit das Auge reicht. Am Boden liefen Ratten hin und her, es war eine Erfahrung besonderer Art.

Unseren letzten Tag verbrachten wir in den Batu Caves Höhlen. Diese Höhlen gehören zu den Highlights in KL, liegen aber ca.15km außerhalb. Es gibt eine Zugverbindung, die wir auch nutzen. Der Fahrpreis lag bei 0.75€ p.P. für die Hin – und Rückfahrt.

Bei den Batu Caves Höhlen handelt es sich um riesige Kalksteinhöhlen in deren Inneren sich mehere Hindutempel befinden. Die Faszination hat uns alle gepackt, denn am Eingang stand eine 42 Meter hohe goldene Statue des Gottes Murugan.

Um in die Höhlen zu gelangen muss man 270 Treppenstufen nach oben steigen. Mittlerweile sind diese neu gestrichen worden.

Hier leben zahlreiche Affen, die nicht unbedingt scheu sind. Vermeidet Essen mit nach oben zu bringen, denn es könnte euch buchstäblich „geklaut“ werden.

Die Höhlen sind sehr beindruckend und man kann hier einige Zeit verbringen.

Am Ausgang befinden sich kleine Restaurants, die indische Küche anbieten. Bevor es für uns mit den Zug zurückging, aßen wir ein paar indische Spezilaitäten. Auf dem Rückweg gingen wir noch Brickfields „Little India“, da wir noch etwas indischen Flair in uns spürten.

Nächster Stop -> Koh Samui

 

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