Singapur

Posted: 2. März 2019

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…hier begann unsere Liebe zum Reisen…

2012 ging es für die Kinder und meine Eltern das erste Mal auf größere Urlaubsreise. Wir verbrachten unsere 1. gemeinsame Fernreise in NY und Florida. Für den Einstieg das perfekte Reiseziel. Für mich war damals schon klar, ich möchte die Welt bereisen und den Kindern, die Möglichkeit geben, verschiedene Länder und Kulturen kennenzulernen und beide zu offenen Menschen zu erziehen, ohne Angst vor Fremden.

Im Herbst 2012 holte ich meinen alten Schulatlas aus dem Schrank und begann mit der Planung für Sommer 2013. Marco war damals noch sehr skeptisch, ließ mich aber in Ruhe eine Reiseroute zusammenstellen. Damals sah ich einen Bericht über Singapur und das Marina Bay Sands und war direkt ’schockverliebt‘.

Wir waren noch nie soweit weg gewesen und hatten keine Asien Erfahrungen, doch ich glaube für Einsteiger ist Singapur, mehr als geeignet.

Singapur ist ein Staatstadt in Südostasien. 1819 wurde Singapur von Sir Thomas Stamford Raffles als Handelsposten der East India Company errichtet. Bis 1959 war es eine Kolonie der Briten, vereinigte sich 1963 mit Malaysia, zog sich jedoch schon zwei Jahre später wieder aus dem Verbund zurück und wurde zur unabhängige Republik ernannt. Seitdem entwickelt sich diese Stadt rasant und viele Kulturen haben hier ihr neues zu Hause gefunden.

Wechselkurs 1€: 1,54 Singapur-Dollar

Damals las ich noch keine Reiseblogs, doch es war klar, dass es nicht nur bei Singapur bleiben sollte.

Wie ihr bereits wisst, orientieren wir uns auch an Filmkulissen, deswegen fiel die Wahl noch auf Kuala Lumpur, wegen den Petrona Towers (Verlockende Falle).

Da diese beiden Städte eher zu Sightseeing einladen, musste noch ein Strand her. In den Sommermonaten ist es im asiatischen Raum manchmal schwierig, da Monsumzeit ist. Doch eine Insel in Thailand ist davon nicht wirklich betroffen: Koh Samui

Die Reiseroute stand fest: Singapur, Kuala Lumpur, Koh Samui.

Marco und die Kinder waren begeistert, unsere Eltern eher nicht. Denn Ihnen war die Route zu weit weg und zu gefährlich mit kleinen Kindern und so blieben wir 4 nur übrig.

Dazu fällt mir nur ein Zitat ein: “ Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Menschen, welche die Welt nicht angeschaut haben.“ Ich bin der Generation meiner Eltern nicht böse über diese Ängste, denn sie hatten damals nicht die Möglichkeit, die Welt so frei zu bereisen, wie wir es tun. Mittlerweile hat sich in der Hinsicht auch einiges zum positiven geändert, worüber wir sehr dankbar sind.

Ich buchte Flüge von Düsseldorf-Singapur (Zwischenstop in Abu Dhabi) und von Koh Samui-Düsseldorf (Zwischenstop Phuket//Abu Dhabi). Damals nutze ich schon das https://flug.idealo.de/. Der Flugpreis betrug 2013: 710€ p.P. mit Etihad Airways

Macht euch im Vorfeld bitte nicht soviele Gedanken, ob eure Kinder, solche Flüge überstehen. Nur gelassene Eltern strahlen Ruhe aus. Wenn ihr angespannt und nervös seit, überträgt sich dieses Gefühl auf eure Kids, denn die merken schnell, wenn was nicht in Ordnung ist. Bei uns läuft es auch nicht immer nach Plan, Lia hat bei jeder Landung gebrochen, doch wir standen ihr bei und am Gepäckband war bereits alles vergessen. Selbst ich bin am Flughafen immer sehr organisiert und etwas nervös, aber die 3 holen mich immer wieder auf den Boden zurück.

Mittlerweile gibt es ab Berlin Direktflüge mit Scoot (gehört zu Singapore Airlines), darüber hat Janina von ferntastisch einen Erfahrungsbericht verfasst: https://ferntastisch.de/direktfliegen-von-berlin-nach-singapur-mit-scoot/

Die Preise sind wirklich unschlagbar, leider etwas zu weit weg aus dem Ruhrgebiet.

Für die Zwischenflüge nach Kuala Lumpur und Koh Samui nutzte ich: https://www.airasia.com/

Leider kann ich euch den genauen Flugpreis nicht mehr nennen, da ich es nicht vermerkt hatte. Allerdings musste hierbei immernoch Gepäck dazugebucht werden, dass hat sich bis heute nicht geändert.

Singapur hat unheimlich viel zu bieten und ich hatte ein Hotel im Zentrum ins Auge gefasst und auch gebucht. Doch nach längerer Recherche fand ich herraus, dass nur Hotelgäste den Infinity Pool des Marina Bay Sands nutzen dürften. Doch dieser Pool sollte das Highlight unserer Reise werden, also entschied ich mich, das gebuchte Hotel zu stornieren und das https://www.marinabaysands.com zu reservieren. Tatsächlich habe ich Marco den Preis für 4 Übernachtungen erst vor 2 Jahren gebeichtet. Wir bezahlten für ein Familienzimmer in Tower 3 ingesamt 1316€ ohne Frühstück. Das muss man erstmal sacken lassen.

Für Singapur plante ich 4 Tage ein, die meisten Touristen verbringen hier tatsächlich nur 1-2 Tage, bezüglich eines Stop-over Fluges nach Australien. Das find ich definitiv zu wenig.

Abflug 16.08.2013…

Nach 24 Stunden waren wir da, ziemlich müde ging es mit dem Taxi ins Hotel. Die Kosten hierfür betrugen umgerechnet 22€. Es war inzwischen ziemlich dunkel draußen, jedoch war das Hotel hellerleuchtet. Der Anblick war gigantisch, wir checkten ein und ließen uns aufs Bett fallen, denn vom Zimmerfenster hatten wir einen unglaublichen Blick auf die Marina Bay.

Ausgeschlafen ging es am nächsten Morgen los zum Sightseeing:

Unter unserem Hotel befand sich eine U-Bahn Station, die wir für eine Fahrt Richtung „Little India“ nutzten. Es war für uns ein reines Abenteuer, die Menschen, die Gerüche, alles war anders.

Wir liefen durch die Straßen, besuchten zum ersten Mal einen Hindi Tempel und aßen unser erstes indischen Gericht.

Seitdem ist Indien aus unserem Leben, besonders aus meinem, nicht mehr wegzudenken.

Danach ging es zum Orchard Blvd., hier Reihen sich zahlreiche Shopping Malls aneinander.

Von No-Name Labels bis High Fashion bekommt man hier alles.

An der Straße war ein Stand von BisBus Singapore (Hop on/Hop off). Wir buchten ein 48 Stunden Ticket für die nächsten 2 Tage inklusive Bootstour, um die Metrole gezielter erkunden zu können. https://www.bigbustours.com/en/singapore

Mittags ging es zurück ins Hotel, denn wir hatten dieses wegen dem Pool gebucht und das musste auch genutzt werden. Es war ein besonderes Erlebnis über der Skyline von Singapur schwimmen zu können, vorne die Marina Bay, hinten der Gardens by the Bay Park. TRAUMHAFT!!!

Am nächsten Morgen stiegen wir in den Hop on Hop off Bus und schauten uns Singapur mal aus der Nähe an. Es ging Richtung Kolonialviertel, zum berühmten Raffles Hotel, über Chinatown zum Botanischen Garten, zurück über Little India zur Marina Bay. Falls ihr viel sehen möchtet, aber eure Zeit begrenzt ist, würden wir euch die Bustour empfehlen. Die Big Bus Veranstalter bieten 5 Touren durch ganz Singapur an, mit den unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten.

An der Marina Bay führte uns der Weg zum Wahrzeichen von Singapur.

Merlion, der Schutzpatron von Singapur, ein Fabelwesen aus Löwe und Fisch. Seit 1964 ist es das Wahrzeichen der Stadt und spielt auf die Legende der Stadtgründung an.

Von dort aus machten wir eine Bootstour durch den Alexandra Canal.

Abends kehrten wir nochmal zur Marina Bay zurück, denn von dieser Seite kann man am besten die Lasershow von Marina Bay Sands sehen.

Ein Ausflugsziel stand noch auf meinem Zettel und zwar Sentosa Island. Diese Insel ist vom Festland leicht mit dem Sentosa Express zu erreichen. Die ehemals als britischer Militärstützpunkt genutzte Insel stellt heute zahlreiche Vergnügungs – und Erholungsmöglichzeiten dar.

Egal ob Sport, Action, Spaß oder einfach nur am Singapur Strand erholen, hier könnt ihr das alles erleben. Vom den Universal Studios, über eine Zip-Line, einen Wasserpark bis hinzum Strandfeeling unter Palmen.

https://www.sentosa.com

Sentosa island map

Leider hatte ich an diesem Tag vergessen, den Akku in die Kamera zu packen. Angekommen auf Sentosa bemerkte ich erst meine Schusseligkeit. Marco versuchte in der Mall einen neuen Akku zu kaufen, doch keine Chance. Da standen wir da, auf einer Trauminsel, ohne Kamera. Ich war traurig und sauer auf mich selbst, doch ändern konnte ich nichts. Wir liefen zum Palawan Strand und verbrachten einige Stunden vor Ort, bis es anfing zu regnen und das Wetter unsere Stimmung wiederspiegelte.

Falls ihr euch jetzt fragt, hattet ihr kein Handy dabei??? Nein, tatsächlich nicht, denn beide Handys lagen im Hotel. In der heutigen Zeit undenkbar und doch kam man zurecht und war nicht immer abgelenkt, beim Betrachten dieser schönen Stadt. Leider geht die Achtsamkeit heute etwas verloren, denn jeder will Momente für Instagram, Whatsapp und co. festhalten und vergisst alles drum herum. Davon wollen wir uns gar nicht von freisprechen. Der Fortschritt der Technik hat halt Vor – und Nachteile.

Unseren letzten Tag verbrachten wir erst am Pool des Marina Bay Sands.

Zum Abschluss besuchten wir die noch die berühmten Gardens by the Bay. Dieser riesige Stadtpark erstreckt sich über 101 Hektar künstlich aufgeschütteten Landes und bietet faszinierende Ausblicke über drei Gärten hinweg.

Wir fühlten uns wie im Wald des Filmes „Avatar“. Es ist ziemlich beeindruckend was hier entstanden ist, inmitten in einer Großstadt. Die Kinder waren absolut begeistert und sprechen heute noch vom „Avatar Wald“.

weitere Infos unter:

http://www.gardensbythebay.com

Diese Stadt hat ein Herz für alle Nationen und Religionen. Lasst euch treiben und endeckt Singapur. Für Familien hat diese Stadt besonders viel zu bieten.

Ein Highlight der Stadt haben wir tatsächlich nicht mehr geschafft, da Lia (damals 5 Jahre) abends dafür immer zu müde war. Denn mit Beginn der Abenddämmerung öffnen sich die Tore zur Night Safari, die euch in die Welt nachtaktiver Tiere willkommen heißen. https://www.wrs.com.sg

Beim nächsten Stopp-over…

 

 

 

 

 

 

 

 

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